Die Entscheidung ist gefallen – endgültig.
Die WAHOO wird mein Boot zur Erfüllung meines Traumes.
Weiterlesenoder: Kindheits-Träume werden wahr
Die Entscheidung ist gefallen, der Kaufvertrag ausgehandelt, das Geld für die Bezahlung liegt bereit – ICH KAUFE EIN BOOT!
Die Entscheidung ist gefallen – endgültig.
Die WAHOO wird mein Boot zur Erfüllung meines Traumes.
WeiterlesenMit dem Kauf an sich ist es ja nicht getan.
Eine wichtige Frage nach dem Kauf ist: Wo registriere ich mein Boot (und mich als neuen Eigentümer)?
WeiterlesenIm Juli 2021 ist es endlich so weit: Wir können nach Tunesien und die WAHOO kann ordentlich den Besitzer wechseln.
Da ich mit dem Vorbesitzer abgesprochen hatte, den Juli auch gleich zur Erneuerung des kompletten Anstrichs im Unterwasserbereich zu nutzen, fahre ich mit dem Auto nach Tunesien. Knapp 200 kg Farbe und Zubehör per Spedition zu schicken, wäre deutlich teurer. Außerdem kann so der Vorbesitzer gleich seine restlichen Sachen vom Boot in meinem Kofferraum mit in die Schweiz nehmen. knappe 2 m³ Ladevolumen in meinem treuen Dacia Logan MCV sollten reichen.
Der erste Tag in Tunesien – zunächst gibt es Frühstück in einem kleinen Kaffee in der Marina. Nicolaus zeigt mir bei der Gelegenheit auch gleich die Werkstatt eines Tuchmachers, bei dem er schon etliches hat machen lassen. Er war immer sehr zufrieden mit der Arbeit.
Danach geht es zur Captainerie, den Schlüssel der WAHOO holen und auch gleich mich als den neuen Eigner vorstellen.
Dann endlich zum Boot. Es liegt an seinem Platz, alles ordentlich gesichert, verschnürt und mächtig eingestaubt. Aber das wird sich in den nächsten Tagen ändern.
Der Plan ist, heute noch alle Behördengänge zu erledigen und dann das Boot im Fischereihafen zum Auskranen und zum Sandstrahlen des Unterschiffs anzumelden.
Also – so zumindest der Plan …
Da bin ich also in Tunesien, habe mir meinen Traum vom eigenen Segelboot erfüllt (und was für eines) und darf damit nichts machen.
Einen kleinen Trost gibt es:
Neben uns liegt die Sparrow. Am Heck weht die Flagge Neuseelands, was im Mittelmeer sehr exotisch wirkt. Ein Mann und eine Frau leben auf dem Boot. Und an Land steht auch ein PKW, allerdings mit slovakischem Kennzeichen. Das verwirrt noch mehr.
Die Wahoo verlässt den Hafen und verschwindet langsam Richtung Horizont.
Es ist denkbar ungünstiges Wetter zum Segeln, aber wir haben nur dieses eine Zeitfenster. Am 27. Juli fährt die Fähre zurück nach Italien.
Also werden die beiden die 80 Seemeilen bis Lampedusa wohl unter Maschine fahren müssen. Wenigstens darum beneide ich sie nicht.
Auch wenn der achterliche Maschinenraum ganz gut schallisoliert ist – die Eignerkabine befindet sich unmittelbar davor. 15-17 Stunden permanent dieses Geräusch muss ich nicht haben.
Der Urlaub nähert sich dem Ende.
Die WAHOO ist wieder fest vertäut, ein paar bürokratische Hürden liegen noch vor mir. Aus meinen bisherigen Erfahrungen heraus gehe ich sie inzwischen mit einer gewissen Gelassenheit an: Egal wie lange es dauert – es wird schon.
Also begleite ich nach der Ankunft als neuer Eigner der WAHOO Nicolaus und Marlena zur Polizei und zum Zoll, um das Boot einzuklarieren.
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